Allergologie

Heuschnupfen, Medikamentenallergien, Nahrungsmittelallergien

Wir testen Sie auf jegliche Art von Allergien.

Allergologie

Ein wichtiges Gebiet innerhalb der Dermatologie besteht in der Abklärung allergischer Erkrankungen. Hierzu zählt zum Beispiel das allergische Kontaktekzem, der Heuschnupfen, die Quaddelsucht oder auch Medikamentennebenwirkungen, die sich an der Haut manifestieren.


Zur Austestung an der Haut eignen sich vor allem 2 unterschiedliche Tests die nachfolgend etwas erläutert werden.


1. Epikutan-Testung:

Diese Testung am Rücken dient dazu Kontaktallergien, die im privaten und beruflichen Bereich Probleme bereiten können, herauszufiltern. Hierfür werden bestimmte Testsubstanzen (auch eigene Stoffe) 24 Stunden auf den Rücken geklebt und an drei weiteren Tagen findet eine Ablesung in unserer Hautarztpraxis statt. Mit diesem Verfahren kann zum Beispiel eine Nickel- oder Zementallergie festgestellt werden. Insbesondere wichtig ist diese Untersuchung bei Verdacht auf eine beruflich bedingte Kontaktallergie, die in den allermeisten Fällen mit einem Handekzem einhergeht. Diese Testungen werden immer aus technischen Gründen zu Beginn der Woche Montag oder dienstags begonnen. Die Termine werden über die Tagesmanagerin vergeben.



2. Prick-Testung:

Ein sehr wichtiger Test zur Klärung von sogenannten Soforttypalergien Pollenallergien Nahrungsmittel- oder Tierhaar- und Insektengiftallergien zählen hierzu. Der Test kann ohne großen Aufwand am Unterarm zügig innerhalb von 30 Minuten durchgeführt werden. Wie auch der Epikutan-Test, ist dieser weitgehend schmerzfrei, außer einer leichten Aufrauung der Haut kann es bei einem positiven Testergebnis höchstenfalls zu einem kurzfristigen Juckreiz kommen. Dieser Test ist die klassische Untersuchung um einen so genannten Heuschnunpfen zu diagnostizieren und wird in unserer Praxis ganzwöchentlich nach Terminabsprache durchgeführt.



Hyposensibilisierung:

Man muss sich diese Therapie vorstellen wie eine Art “Allergieimpfung“ bei der das die Beschwerden verursachende Allergen (z.B. Birkenpollen, Katzenhaar, Milben) in regelmäßigen Abständen subkutan in den Oberarm injiziert wird. So wird das Immunsystem im Lauf der Zeit “abgehärtet“. Diese Therapie eignet sich jedoch nicht für jeden Patienten und für jedes Alter. Wir entscheiden dies erst nach ausführlicher Untersuchung in einem Gespräch mit dem Patienten gemeinsam. In aller Regel wird dazu auch noch eine zusätzliche Blutuntersuchung notwendig.